
Riqo
Jule LangolfBachelorarbeit, 2025

Riqo untersucht unterschiedliche Ansätze zur Optimierung der Lesbarkeit von Schrift und bewegt sich dabei zwischen Empirie und Experiment. Zwei variable Achsen und mehrere Stylistic Sets bieten individuelle Anpassungsmöglichkeiten für verschiedene Anwendungsgebiete. Riqo Regular legt den Fokus ganz auf die Erkennbarkeit der einzelnen Glyphen, um Leserlichkeit für möglichst viele Menschen zu gewährleisten. Die Auseinandersetzung mit Studien zum Thema Barrierefreiheit in Schrift und Layout bildete die Basis für konkrete Anpassungen mit dem Ziel, die Lesbarkeit für Menschen mit Legasthenie und Menschen mit manchen Sehbehinderungen zu verbessern. Charakteristische Merkmale der Buchstaben sind besonders ausgeprägt um deren Unterscheidbarkeit zu fördern. Das macht die Schrift auch unter suboptimalen Bedingungen (z.B. aus der Ferne) besser lesbar. Die beiden variablen Schnitte "Fracture" und "Extension" sind inspiriert von Schriften, die entwickelt worden sind, um Menschen mit Legasthenie beim Lesen zu unterstützen. Sie verstehen sich als einen explorativen Entwurf, der auf Basis bisheriger Ansätze zu dem Thema entstanden ist.
Bachelorarbeit
Betreuer*in: Prof. Dr. Theo Steiner, Dipl. Des. Klaus Eckert
Kategorien: Type Design

